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PAPA MOLL und die Entführung des fliegenden Hundes
Genre:Komödie für groß und klein
Länge:90
Schauspieler:Stefan Kurt, Isabella Schmid, Martin Rapold, Erich Vock
Regie:Manuel Flurin Hendry
Erscheinungsjahr:2018
Internet:
Beschreibung:Wie bitte? Mama Moll verbringt das Wochenende mit ihren Freundinnen und Papa Moll soll sich alleine um die drei Kinder kümmern? Papa Moll ist etwas überrascht. Aber wirklich große Sorgen bereitet ihm sein Chef Stuss aus der Schokoladenfabrik. Weil der immer mehr Schoko-Murmelis herstellen lassen will, geht bald einiges schief.
Als Papa Moll gerade die Zirkusvorstellung besuchen will, auf die sich seine Kinder Evi, Fritz und Willy so sehr gefreut haben, kommt der erste Anruf aus der Fabrik und Papa Moll muss seine Kinder alleine lassen. Schon droht Ärger. Denn die beiden Kinder von Direktor Stuss, die Papa Moll in den Zirkus mitnehmen musste, und die Moll-Kindern hassen sich wie die Pest. Nachdem Evi kurzerhand beschließt, den Zirkushund Katovl zu entführen und vor seinem gemeinen Besitzer zu retten, nutzen Jackie und Johnny ihre Chance, die Moll-Kinder zu erpressen. So hat Papa Moll bald alle Hände voll zu tun: Er muss Katovl wieder zum Zirkus zurückbringen und gleichzeitig dafür sorgen, dass in der Fabrik nicht alles drunter und drüber geht.
Eigentlich ist Papa Moll eine Comicfigur: Ein rundlicher Mann mit Anzug und Schnurrbart und ein paar vereinzelten Haaren auf dem Kopf, der überaus liebenswert ist, erfinderisch und ein wenig tollpatschig. Auch im Film fällt es nicht schwer, diesen Papa Moll deshalb sofort zu mögen, weil er es immer gut meint. Doch trotzdem hängt auch der Haussegen bei den Molls ein wenig schief. Die viele Arbeit belastet Papa Moll, so dass er seinen Kindern oft nicht richtig zuhört und zu wenig Zeit für sie hat. Das sorgt für ordentlich Krach zwischen Papa Moll und Evi, Fritz und Willy.
Aber trotz dieser Geschichte, die so auch heute spielen könnte, ist „Papa Moll und die Entführung des fliegenden Hundes“ vor allem ein wirklich sehr, sehr komischer Film geworden. In jedem Bild spürt man die Liebe der Filmemacher für die Comic-Vorlage. Die Farben sind so kräftig wie in den „Papa Moll“-Comics, die ganze Welt der Molls erinnert an ein Bilderbuch aus den 1950er-Jahren und manche Szenen sind wunderbarer Slapstick. Immer wieder lädt der Film zum Staunen und zum Lachen ein und unterhält einfach prächtig. Kein Zweifel: Mit diesem Papa Moll würden wir gerne noch weitere Abenteuer erleben.
(aus "Kinderfilmwelt")


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