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Film-Archiv



DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF
Genre:Dokumentation
Länge:95
Schauspieler:Anna Heringer, Walter Ötsch, Andreas Renoldner, Andrea Roschek, Judith Schachinger, Rita Trattnigg
Regie:Teresa Distelberger, Niko Mayr
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:„Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ ist ein Dokumentarfilm über Menschen, die etwas bewegen wollen, die sich für nachhaltige Lösungen, für mehr Menschlichkeit und für soziale Gerechtigkeit interessieren.

Zitate aus dem Film zeigen auf: „Wo wir auch hinschauen, wir sind in der Krise: Umweltverschmutzung, Armut, Politikverdrossenheit, Wirtschaftskrise und tausende Menschen auf der Flucht sind nur einige Beispiele der zahlreichen, komplexen und überwältigenden Probleme. Was meist bleibt, ist oft ein Gefühl von Ohnmacht und Angst vor der Zukunft.“ Das muss aber nicht sein, schließlich hat es jeder in der Hand etwas zu verändern, etwas zu bewegen, die Zukunft positiver zu gestalten.



Sechs Menschen, u. a. Teresa Distelberger, Niko Mayr, Gabi Schweiger und Nicole Scherg, ermutigen in dem Dokumentarfilm, die Welt mitzugestalten. Sie zeigen auf, was ihnen wichtig ist und was sie bewegt. Dabei weisen sie darauf hin, dass wir die Zukunft im Hier und Jetzt gestalten. Sechs Menschen wollen ermutigen, das Zwischenmenschliche im Alltag nicht aus dem Auge zu verlieren und sie betonen, dass man dort mit der Veränderung anfangen soll, wo man gerade ist. Und dabei stehen die zentralen Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie geht das gemeinsam? Was kann ich zu all dem beitragen?




Die Produzenten von DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE mit einem Film über Menschen, die die Ärmel hochkrempeln und die Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Wo wir auch hinschauen: Wir sind in der Krise. Umweltverschmutzung, Armut, Politikverdrossenheit, Wirtschaftskrise, Millionen auf der Flucht. Die Probleme sind vielfältig, komplex, überwältigend. Was bleibt, ist oft ein Gefühl von Ohnmacht sowie diffuse Zukunftsangst. Doch: Die Zukunft ist besser als ihr Ruf. Sechs Menschen ermutigen uns, die Welt mitzugestalten. Sie bewegen, was ihnen wichtig ist, und tun es gerne. Ohne die größeren Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren, fangen sie einfach da an, wo sie gerade sind. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bezüglich Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit. Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

AUS EINEM INTERVIEW
MIT DEN REGISSEURINNEN
Teresa Distelberger: Ich glaube, dass gerade sehr viele Menschen besorgt sind, und das ist verständlich in Zeiten wie diesen, wo wir viele Umbrüche beobachten und im Grunde niemand weiß, wie es weitergeht. Gleichzeitig waren wir noch nie technologisch so sehr vernetzt wie heute. Dadurch
begreifen wir immer mehr, wie sehr unsere Handlungen globale Auswirkungen haben können. Ich glaube, dass viel von der »Ist eh alles egal«-Haltung eigentlich aus dieser Überforderung kommt. In dem Sinne richtet sich der Film an alle, die sich irgendwie gerade unwohl fühlen in der ganzen Situation und sich Perspektiven wünschen.
Gabi Schweiger: Genau da setzt der Film an: Sobald sich Menschen engagieren, sei es sozial oder politisch, verringert sich das Gefühl, hilflos den vorherrschenden Finanz- und Wirtschaftsmächten ausgesetzt zu sein, weil ihr Leben durch ihr Handeln neuen Sinn gewinnt.
Nicole Scherg: Und die konkreten Beispiele im Film zeigen, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, etwas beizutragen. Unsere ProtagonistInnen leben vor, wie sie auch als Einzelne durch ihr alltägliches Tun gesellschaftlichen Einfluss nehmen. Sie fragen sich: Was kann ich in meinem eigenen Wirkungsfeld verändern? Ich denke, diese Art der Ermutigung können wir alle gebrauchen.

Es kann morgen Barbarei geben oder eine bessere Gesellschaft. Die Zukunft ist offen. Wir müssen sie machen. – Walter Ötsch, Ökonom und Kulturhistoriker

(aus "Moviemento")