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Film-Archiv



MÜTTER UND TÖCHTER
Genre:Drama
Länge:125
Schauspieler:Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington, Samuel L. Jackson, Jimmy Smits, Elizabeth Peña
Regie:Rodrigo Garcia
Erscheinungsjahr:2011
Internet:
Beschreibung:Karen ist eine resolute, aber verschlossene Physiotherapeutin. Im Alter von 14 Jahren wurde sie ungewollt schwanger und musste auf Druck ihrer Mutter ihr Baby zur Adoption freigeben. Karen ist über die Jahre unverheiratet und kinderlos geblieben. Ihr Leben ist geprägt von der Sehnsucht nach der verlorenen Tochter. Nach Feierabend kümmert sie sich um ihre mittlerweile gebrechliche Mutter, mit der sie seit Jahren zusammenlebt.
Nach dem Tod ihrer Mutter ändern sich die Dinge. Karen macht die verletzende Entdeckung, dass sich ihre Mutter mehr ihrer Haushaltshilfe Sofia anvertraut hat als der eigenen Tochter. Sofia erzählt ihr, dass die Mutter mit der Schuld gestorben sei, Karens Leben durch den Zwang zur Adoption ruiniert zu haben. Karen ist fassungslos und bricht in Tränen aus. Auf diesen Satz hat sie fast ihr ganzes Leben lang gewartet. Nur einmal hätte sie ihn von ihrer Mutter selber hören wollen.
Elizabeth ist eine kühle, selbstbewusste Anwältin und wechselt permanent Städte, Jobs und Männer. Als Kind wurde sie von ihren Eltern zur Adoption freigegeben, sie interessiert sich nicht mehr für ihre biologischen Eltern. Sie will selber keine Kinder, ist komplett unabhängig und hat ein klares berufliches Ziel: Richterin an einem hohen Gericht zu werden. Bei einem Vorstellungsgespräch in einer renommierten Kanzlei in Los Angeles hinterlässt sie bei ihrem neuen Chef Paul sofort einen bleibenden Eindruck und bekommt den Job. Nach einigen Anbahnungsversuchen nimmt sie Paul mit in ihre Wohnung und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihm. Als Elizabeths Periode ausbleibt, eröffnet ihr ihre Ärztin, dass sie schwanger ist. Eine Tatsache, die sie entsetzt. Mit 17 hatte sie sich illegal sterilisieren lassen. Elizabeth trifft eine unerwartete Entscheidung: Sie will das Kind behalten. Während der Geburt beginnt Elizabeth heftig zu bluten und stirbt. Das Baby aber kommt gesund zur Welt und ist ganz offensichtlich von Paul.
Lucy führt eine eigene Konditorei, in der auch ihre Mutter Ada aushilft. Zu ihrem Glück fehlt eigentlich nur noch ein Kind. Doch Lucy ist unfruchtbar, ihr bleibt also nur eine Adoption. Zusammen mit ihrem Mann Joseph wendet sie sich an eine katholische Adoptionsagentur. Unter der Leitung von Schwester Joanne treffen sie eine hochschwangere 20-jährige Studentin, die ihr Baby nicht behalten will. Die Studentin entscheidet sich unerwartet für Lucy und nimmt sie sogar mit in den Kreißsaal. Nach der Geburt entschließt sich die Studentin, nach viel gutem Zureden durch ihre Mutter, das Baby doch selbst zu behalten. Für Lucy bricht eine Welt zusammen. Doch Schwester Joanne kennt einen Ausweg. Ein neues Baby ist plötzlich aufgetaucht. Dass dessen Mutter bei der Geburt gestorben ist, verrät sie nicht. Nur so viel: Es gibt sonst niemanden, der das Baby beansprucht.

Mütter und Töchter ist ein Film, der tief berührt, ohne dabei kitschig zu sein. Dies vermutlich vor allem, weil er weitgehend auf Klischees verzichtet. Wer seinen nächsten Kinobesuch zur „Katharsis mit Stil“ nutzen und bittere Tränen weinen, aber auch lachen möchte, ist mit diesem Film perfekt bedient.“ – outnow.ch

„a flawless film of heartrending realism about the eternal chord that binds parents and children and the emptiness when they are separated. Everything about it adds up up to a consummate revalation that left me enriched and feeling hopeful about the artistry of motion pictures.“
– New York Observer