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Was gibt´s Neues, Pussy?
Genre:Komödienklassiker
Länge:108
Schauspieler:Peter Sellers, Romy Schneider, Peter O´Toole, Ursula Andress, Woody Allen
Regie:Clive Donner
Erscheinungsjahr:1965
Internet:
Beschreibung:Groteske Klamotte um einen Pariser Modejournalisten, der sich nicht dazu entschließen kann, sein abwechslungsreiches
Jungesellenleben aufzugeben und endlich seine Verlobte zu heiraten.
Schon allein wegen des ersten Leinwandauftritts
von Woody Allen in einem Film nach eigenem Drehbuch sehenswert.

WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT
Genre:Tragikomödie
Länge:91
Schauspieler:Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan, Andreas Kiendl
Regie:Marie Kreutzer
Erscheinungsjahr:2016
Internet:
Beschreibung:Es läuft alles bestens für die drei Paare in "Was hat uns bloß so ruiniert", was Selbstverwirklichung, materielle Zufriedenheit und Freundschaft angeht. Man dreht Filme und schreibt Kochblogs, man tauscht sich aus über Kaffeemaschinen und Vinylplatten, kocht gemeinsam, raucht einen Joint, alles ist kuschelig. Bis Stella (Vicky Krieps) und Markus (Marcel Mohap) mit der Neuigkeit herausrücken: Sie bekommen ein Kind. Und das bringt die anderen (Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan, Andreas Kiendl) in Zugzwang: Ist das nun das pure Glück? Wollen wir das auch? Und wenn wir alle Kinder kriegen, was macht das mit uns?

Marie Kreutzer inszeniert hier eine Versuchsanordnung: Sechs Bobos, also "Bourgeoise Bohémien", gutsituierte verwöhnte Künstlertypen, müssen sich auf einmal mit dieser Sache namens Verantwortung auseinandersetzen, mit der gnadenlosen Selbstgerechtigkeit anderer Eltern, mit unsympathischen Spielplatzbekanntschaften, und damit, dass noch das herzigste Baby völlig unvorhergesehene Dinge mit einer Beziehung anstellt. Kreutzer, die selbst eine kleine Tochter hat, schöpft dabei aus ihrer unmittelbaren Umgebung, wie sie im Interview bestätigt: "Ich musste quasi nur das Fenster aufmachen und mitschreiben, was ich vom Spielplatz unterhalb aufschnappe. Vieles im Film ist genau so passiert, auch wenn es überzeichnet wirkt."

Der Film funktioniert als logische Fortsetzung von Kreutzers Beschäftigung mit Familienkonstellationen: In ihrem Debüt "Die Vaterlosen" (2011) erzählte sie von den kaputten Kindern eines Kommunenpatriarchen, in der Literaturverfilmung "Gruber geht" (2015) schilderte sie die Einsamkeit eines egozentrischen Geldmenschen. Hier nun berichtet sie vom Scheitern einer harmonischen Familiengründung, jedoch ohne die kritisch beobachtende Distanz ihrer vorhergehenden Filme. Kreutzer gelingt eine detailreich erzählte, tragikomische Bestandsaufnahme des Jungelterndaseins zwischen Windelfreiheit, Bionudeln, basisdemokratischer Kindergruppe und dem vielgescholtenen Hedonismus der Mittdreißiger. Und noch etwas gelingt ihr: Die sechs Personen, deren Leben durch ihre Kinder einen radikal anderen Schwerpunkt bekommt, nimmt dieser Film nicht als Elterntiere wahr, sondern weiterhin als individuelle Personen mit Sehnsüchten, Bedürfnissen und Egoismen. Durch die Abwesenheit jeglicher politischer Sorgen und wirtschaftlicher Nöte im Leben der Figuren allerdings fehlt jene Verankerung in der Realität, die aus dem Film ein gültiges Generationenporträt gemacht hätte. Das macht den Krampf ums Kinderkriegen aber nicht weniger unterhaltsam.

(aus "Salzburger Nachrichten")

Was Mädchen wollen
Genre:Komödie
Länge:0
Schauspieler:Amanda Bynes, Colin Firth, Kelly Preston, Eileen Atkins, Anna Chancellor, Jonathan Pryce, Tom Harper
Regie:Dennie Gordon
Erscheinungsjahr:2003
Internet:
Beschreibung:Daphne Reynolds (AMANDA BYNES) hat scheinbar alles, was sich ein amerikanisches Mädchen nur wünschen kann. Mit ihrer unkonventionellen Mutter Libby (KELLY PRESTON) versteht sie sich blendend, sie führt ein unbeschwertes Leben, aber dennoch spürt sie, dass etwas fehlt. Daphne träumt davon, den ihr unbekannten Vater kennen zu lernen: Libby hat sich vor 17 Jahren unsterblich verliebt, verließ dann aber ihren Freund, weil sie von seiner aristokratischen Familie nicht akzeptiert wurde.

Spontan fliegt Daphne nach London, denn sie möchte endlich eine Beziehung zu ihrem Dad aufbauen. Dort entdeckt sie, dass ihr Vater der bekannte Politiker Lord Henry Dashwood (COLIN FIRTH) ist.

Henry hatte von seiner Vaterschaft keine Ahnung, nimmt aber seine Tochter bei sich auf und führt sie in die Gesellschaft ein – was fast einen Skandal auslöst und seine Karriere gefährdet. Weil die Wahlen bevorstehen, hält Daphne ihr ungestümes Temperament im Zaum und passt sich den verstaubten britischen Gesellschaftsritualen an, um als Debütantin zu reüssieren. Henry unterstützt sie dabei – was man von seiner intriganten Verlobten (ANNA CHANCELLOR) und ihrer eifersüchtigen Tochter (CHRISTINA COLE) nicht sagen kann: Sie brüskieren Daphne, wo es nur geht.

Doch Daphne findet einen Verbündeten, den charmanten Musiker Ian (OLIVER JAMES), der sich mit der Etiquette bestens auskennt. Daphne fügt sich, hat Erfolg, muss dafür aber ihre Persönlichkeit verleugnen. Sie möchte zwar Henrys Tochter sein, aber soll sie sich deshalb aufgeben?

Oder, wie Ian es formuliert: „Warum passt du dich an, wenn es dir doch vorbestimmt ist, dich von der Masse abzuheben?“

WAS WERDEN DIE LEUTE SAGEN
Genre:Coming - of - Age Drama
Länge:106
Schauspieler:Maria Mozhdah, Adil Hussain, Ekavali Khanna, Rohit Saraf, Ali Arfan, Sheeba Chaddha
Regie:Iram Haq
Erscheinungsjahr:2018
Internet:
Beschreibung:Die fünfzehnjährige Nisha lebt ein Doppelleben. Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren ihre beiden Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Sie hat Angst und fühlt sich allein in der Fremde. Aber Stück für Stück entdeckt sie das Land und die Kultur ihrer Familie. "Was werden die Leute sagen" ist eine komplexe Geschichte über die Liebe zwischen Eltern und Kindern und wie schwer es manchmal ist, beide Seiten zu verstehen.
(aus "Schulkino.at")

WASSER FÜR DIE ELEFANTEN
Genre:Drama
Länge:120
Schauspieler:Robert Pattinson, Christoph Waltz, Reese Witherspoon, Hal Hoolbrook, Paul Schneider, Mark Povinelli,
Regie:Francis Lawrence
Erscheinungsjahr:2011
Internet:
Beschreibung:Ganz still und heimlich kommt ein Film mit Robert Pattinson, Reese Witherspoon und Christoph Waltz daher. Wasser für die Elefanten heißt die Produktion aus den USA, die diese Woche in Deutschland anläuft. Im Original heißt der Film wahrhaftig auch Water for the Elephants. Regie bei diesem Drama führt Francis Lawrence.
So viele bekannte und vor allem beliebte Schauspieler auf einem Haufen, da darf also viel erwartet werden. Und so kommt der Film Wasser für die Elefanten auch daher. Eine schöne Kulisse, gute und interessante Dialoge und gute schauspielerische Leistungen stehen in diesem Drama im Vordergrund.
Der Film spielt weit in der Vergangenheit, genauer zu Zeiten der großen Depression, welche die USA damals eingeholt hat. Es war einer der schwersten Wirtschaftskrisen des Landes. Wie es dem Land, ereilte es auch dem aufstrebsamen Tiermediziner Jacob Jankowski. Der durchlebt die schlimmste Zeit in seinem Leben, denn zu dieser Zeit stirbt auch sein Vater. Er entschließt sich spontan einem Zirkus an. Er arbeitet dort als Arzt, der sich um die Tiere kümmern sollt. In dieser Zeit im Zirkus verliebt es sich rasant in Marlena. Marlena ist schon länger im Zirkus und arbeitet dort als Reiterin, eher gesagt als Kunstreiterin. So schön die Sache klingt, birgt es auch ein kleines Problem, denn Marlena ist mit dem Direktor August Rosenbluth verheiratet. Kurzer Hand stürzt sich die neue Tierarzt also in ein großes Problem, denn die Liebe der beiden kann einfach nicht verheimlicht werden. August ist ebenfalls auch kein netter Mensch. Er wirkt eher gefährlich und auch clever. Die Liebe der beiden steht also auf der Kippe. Siegt die Vernunft oder kämpft sich das Herz noch nach oben.
Wasser für die Elefanten ist ein interessantes Drama mit Twilight Star Robert Pattinson und der wunderschönen Reese Witherspoon, der auf ganzer Linie überzeugen kann.



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