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WENN WIR ZUSAMMEN SIND
Genre:Französische Komödie
Länge:99
Schauspieler:Vincent Lindon, Pascal Elbé, Virginie Ledoyen, Florence Forsti, Bernadette Lafont, Mar Sodupe, Mathi
Regie:Lorraine Lévy
Erscheinungsjahr:2010
Internet:
Beschreibung:Mathias und Antoine, beide alleinerziehende Väter, beschließen, in ein Haus in London zu ziehen und ihre Kinder gemeinsam zu erziehen. Zum Wohle der Kinder sollen dabei Spielregeln eingehalten werden: keine Babysitter, keine Affären. Doch als die französische Journalistin Audrey in Mathias' Leben tritt, erliegt er sofort ihrem Charme und ist bereit, sämtliche Regeln zu brechen. Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück - allerdings ohne dass er es merkt - in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie.
"Mit viel Gespür für Situationskomik und zwei fabelhaft aufgelegten Hauptdarstellern hat Regisseurin Lorraine Lévy die Adaption des Romans ihres Bruders in Angriff genommen und unterstreicht damit einmal mehr die Leichtigkeit des französischen Kinos. Vor der stimmungsvollen Kulisse eines französischen Viertels im Herzen von London versprüht der Film einen spritzigen Charme, dem sich das Publikum nicht zu entziehen vermag. Dass die Adaption, anders als die Vorlage, nicht episodenhaft erzählt wird, verleiht dieser romantischen Komödie eine zusätzliche Lebendigkeit."

Wer früher stirbt, ist länger tot
Genre:Komödie aus Bayern
Länge:104
Schauspieler:Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Johann
Regie:Marcus H. Rosenmüller
Erscheinungsjahr:2006
Internet:
Beschreibung:Als der 11-jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter.

Da er, wie er meint, nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer landen wird, setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden, oder sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Sebastians Übereifer führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika, eine beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das alles verbessert die Situation nicht gerade.

Erst der Radiomoderator Alfred bringt Sebastian auf die zündende Idee: unsterblich machen kann ihn die Musik! Und auch von seiner Mutter meint Sebastian ein Zeichen erhalten zu haben: um seine Sünden abzuarbeiten, muss er für seinen Vater eine neue Frau finden.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist eine erfrischende, humorvolle Sommerkomödie mit Tiefgang und Herz. Regisseur Marcus H. Rosenmüller mischt in seinem fulminanten Debüt unterschiedliche Genres: Fiktion, Surrealismus und Realität. Die filmischen Elemente gehen nebeneinander einher und fügen sich zu einem wunderbaren Ganzen, gespickt mit Witz, Charme, einer großen Portion Frechheit und wahrem Sinn für die wichtigen kleinen Dinge des Lebens. Unterstützt von einem harmonischen Schauspiel-Ensemble ist eine lustvolle Komödie entstanden, die den Sommer rocken lässt.

WER RETTET WEN?
Genre:Dokumentation
Länge:90
Schauspieler:Rolf Becker, Wolfgang Kaven, Brita Subklew
Regie:Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Water Makes Money“ und „Bahn u
Erscheinungsjahr:2015
Internet:
Beschreibung:Seit sechs Jahren werden Banken und Länder gerettet. PolitikerInnen schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Menschen in Griechenland, Spanien oder Portugal. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken.

Die Rettung maroder Banken wird zur Möglichkeit schließlich Kündigungsschutz sowie Sozial- und Arbeitsrechte systematisch abzubauen. In einem Interview mit dem Wallstreet Journal am 13.02.2012 macht Mario Draghi - einst Vizepräsident von Goldman Sachs und heute Präsident der EZB - daraus keinen Hehl: „Das europäische Sozialmodell ist Vergangenheit.“ Die Rettung des Euro und damit der Eurozone werde viel Geld kosten. Das bedeute auch, vom europäischen Sozialmodell Abschied zu nehmen.

Die EU-weite Rettungspolitik erweist sich im Film als ein weiterer Meilenstein einer neoliberalen Entwicklung, im Zuge derer die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Privat- und Staatshaushalte werden zugunsten der Finanzwelt geschröpft. Soziale Rechte werden durch das Recht auf Schulden ersetzt. Schulden sind ein probates Mittel, um die Menschen vom freien Denken und Handeln abzuhalten. Das zeigt sich u.a. am Beispiel des US-amerikanischen Hochschulsystems: kaum ein/e US-amerikanische/r StudentIn verlässt die Universität ohne einen beträchtlichen Berg Privatschulden angehäuft zu haben. Ein Schuldenberg, so groß, dass die meisten ihn ihr Leben lang nicht abbezahlen können. In Europa sind wir noch nicht ganz so weit. Aber überall, wo die Troika bestimmt, wie die Schulden zuverlässig bedient werden können, geht es vor allem um die Abschaffung öffentlicher Dienstleistungen wie Schule, Universität, Gesundheitswesen und Pensionen. Privatisierung heißt das Zauberwort. SchülerInnen werden zu Dienstleistungsempfängern, PatientInnen zu KundInnen.
Nicht nur die Privathaushalte machen vermehrt Schulden, sondern auch Staaten. Seit der Krise 2007 haben sich die Staatsschulden der sog. westlichen Länder im Schnitt fast verdoppelt – nicht zuletzt wegen der bis heute fortgesetzten Bankenrettungen. Damit die einen fleißig Schulden machen können, wird es den Kreditinstituten einfach gemacht, Kredite zu vergeben. Zum Beispiel mit Hilfe der Nullzinspolitik, aber auch mit Hilfe von Derivaten, die es den Banken ermöglichen mit geringstem Eigenkapital praktisch unbegrenzt Kredite zu vergeben. Noch mehr als es vor der Krise der Fall war, haben die Gläubiger die Staaten und Privatschuldner fest im Griff. Da hilft auch das blinde Streben nach Wirtschaftswachstum nicht weiter.

Der Film „Wer rettet wen?“ ist allerdings kein Aufruf zur Hoffnungslosigkeit. Er zeigt auch verschiedene Beispiele der Umverteilung von oben nach unten, vor allem durch Entschuldung. Eine politische Alternative sind sogenannte Schuldenaudits, wie sie in Spanien und Lateinamerika vorgenommen wurden. In Ecuador wurde so die komplette Entschuldung des Staats erreicht. In Island hat sich das Volk in mehreren Volksabstimmungen der Bankenrettung durch die BürgerInnen verweigert. Die GläubigerInnen wurden nicht entschädigt. In den USA gibt es organisierte Schuldenstreiks, bei denen sich Menschen kollektiv der Tilgung ihrer Privatschulden verweigern.

Das Allgemeinwohl hat angesichts der Macht des Finanzmarkts nur eine Chance, wenn BürgerInnen anfangen ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“ zu erkennen, die wesentlichen Strukturen und Mechanismen des Finanzkapitals zu durchschauen. Das betrifft die Erwachsenen von heute, aber natürlich genauso die Erwachsenen von Morgen. „Wer Rettet Wen?“ soll ein Werkzeug dazu sein.

„Wer Rettet Wen“ entsteht als „Film von unten“ – finanziert, verbreitet und gezeigt von denen, die ihn sehen wollen, die wollen, dass der Film gesehen wird, die dieses Hilfsmittel zur Aufklärung nutzen. Die beiden Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz legen besonders viel Wert darauf, dass ihre Filme nicht nur gerne gesehen werden, sondern interessierten Personen, Gruppen und/oder Organisationen auch einen direkten Nutzen bringen, als Hilfsmittel zur Aufklärung dienen.

Das finanzielle Fundament des Films bilden die Spenden von Privatpersonen und Organisationen, die wollen, dass der Film zustande kommt. Zu den Unterstützern von „Wer rettet wen?“ zählen Organisationen wie Attac, Greenpeace, LobbyControl oder Oxfam, aber auch ver.di und die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung.

Weitere Informationen zum Film gibt es unter www.whos-saving-whom.org

Wer's glaubt wird selig
Genre:Komödie
Länge:106
Schauspieler:Christian Ulmen, Marie Leuenberger, Lisa Maria Potthoff, Fahri Yardim, Nikolaus Paryla, Simon Schwar
Regie:Marcus H. Rosenmüller
Erscheinungsjahr:2012
Internet:http://www.wers-glaubt-wird-selig-film.de
Beschreibung:Es schneit einfach nicht mehr in dem ehemals florierenden, kleinen Skiort in den Bergen - und das schon seit 5 Jahren! Klimawandel sagen die einen, unterlassene Hilfeleistung Gottes die anderen. Die Touristen bleiben aus, der wirtschaftliche Kollaps sorgt für eine anhaltende Flaute - und zwar in jeder Hinsicht. Auch Wirt Georg (Christian Ulmen) und seine Frau Emilie (Marie Leuenberger) hatten definitiv schon bessere Zeiten, sowohl finanziell, als auch in ihrem Liebesleben. Als seine anstrengende und religionsfanatische Schwiegermutter Daisy (Hannelore Elsner) überraschend das Zeitliche segnet, hat Georg die kühne wie rettende Idee: Daisy muss heiliggesprochen werden! Wallfahrtsort statt Ski-Mekka!
Zum Erstaunen Georgs scheint der Papst (Nikolaus Paryla) höchstpersönlich ein ganz spezielles Interesse an dem ehemaligen Skiörtchen zu haben. Und so entsendet der Vatikan tatsächlich einen Prüfer (Fahri Yardim), der sich von dem wundersamen Wirken der Heiligen Daisy überzeugen soll - oder besser gesagt: überzeugt werden muss! Eine gewaltige Aufgabe für Wundererfinder Georg, seine Freunde und Emilies unkonventionelle Schwester Evi (Lisa Maria Potthoff), die einen abenteuerlichen Plan beschließen - für's Geld und für die Liebe!

Werner - Gekotzt wird später
Genre:Komödie
Länge:0
Schauspieler:
Regie:
Erscheinungsjahr:2003
Internet:http://www.constantin-film.de
Beschreibung:Und wieder startet Werner eine Attacke auf unsere Lachmuskeln...


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