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Wenn Liebe so einfach wäre
Genre:Romantische Komödie
Länge:116
Schauspieler:Meryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin
Regie:Nancy Meyers
Erscheinungsjahr:0000
Internet:http://www.wenn-liebe-so-einfach-waere-film.de
Beschreibung:Nach über einem Jahrzehnt der Trennung pflegt die Bäckereibesitzerin und Mutter dreier Kinder Jane (Meryl Streep) eine mittlerweile freundschaftliche Beziehung zu Ihrem Ex-Mann Jake (Alec Baldwin). Doch nach der Collge-Abschlussfeier ihres gemeinsamen Sohnes flammen alte Gefühle wieder auf. Die Affäre der Ex-Ehepartner nimmt ihren Lauf. Da Jake inzwischen verheiratet ist, nimmt jetzt Jane
die Rolle der "anderen Frau" ein. Als wäre das noch nicht kompliziert genug, begibt sich dazu auch noch der überaus solide und liebenswerte Adam (Steve Martin) mitten ins Kreuzfeuer dieser neu entfachten Romanze.

WENN LIEBE SO EINFACH WÄRE -
Genre:Romantische Komödie
Länge:120
Schauspieler:Meryl Streep, Steve Martin, Alec Baldwin, John Krasinski, Lake Bell, Mary Kay Place, Rita Wilson
Regie:Nancy Meyers
Erscheinungsjahr:2010
Internet:
Beschreibung:
Die geschiedene Jane ist eine Powerfrau ohnegleichen. Sie besitzt eine florierende Bäckerei-Boutique, hat drei wohlgeratene erwachsene Kinder und eine tolle Villa mit Meerblick. Männer spielen in ihrem Leben keine Rolle mehr, lassen sich aber auf Dauer nicht vermeiden. Kein Zweifel, wir befinden uns in einer prächtig ausstaffierten Schmonzette für die weibliche Zielgruppe 40+, doch die am 22. Jänner anlaufende Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" ist viel lustiger, als es der betuliche Titel verheißt.


Zehn Jahre nach Janes Scheidung taucht zur Examensfeier des Sohnes ihr Ex-Mann Jake wieder auf, gebeutelt von seiner reizbaren jungen Frau und seinem kleinen Stiefsohn, einem verzogenen Rabenaas. Nach entspanntem Betrinken an der Hotelbar landen die beiden Veteranen im Bett und sind erneut schwer voneinander angetan. Es beginnt eine heiße Affäre, bei der Jake Anstalten macht, Jane zurückzuerobern. Die jedoch ist hin- und hergerissen zwischen dem beredten Anwalt und ihren neuen Verehrer, Architekt Adam, der ihr ohnehin riesiges Haus vergrößern soll.

Regisseurin Nancy Meyers ("Was das Herz begehrt", "Liebe braucht Ferien") inszeniert nach ihrem bewährtem Rezept ein 1-A-Frauenmärchen in finanziell sorglosem Ambiente. Doch die Groschenroman-Handlung wird durch wunderbare Darsteller, spritzige Situationskomik und eine satirische Ehe-Perspektive aufgewertet. Königin des ausgelassenen Treibens ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Meryl Streep, die wie in "Mamma Mia" und "Julie & Julia" eine sympathische, ein wenig überdrehte Macherin spielt und mit ihren 60 Jahren erneut beweist, dass ihr komische Rollen noch besser stehen als ernste.

Allen hämischen Frauenfilm-Verachtern zum Trotz beleuchtet Meyers im Grunde nur den Gezeitenwechsel im Geschlechterverhältnis. So malt sie in den schönsten Farben eine moderne weibliche "belle epoque" aus, in der "Golden Girls", jenseits der Menopause und mit gut gefüllten Konten unabhängig von einem Ernährer alle Freiheiten genießen. Durchaus realistisch sind auch die Probleme von Jake, dessen junge Goldgräberin ihn zwingt, den ganzen Zirkus mit Geld 'ranschaffen, Häusle bauen und Kinder kriegen noch einmal zu absolvieren. Und dann sitzt er inmitten abgekämpfter Leidensgenossen zur Spermaprobe in der Befruchtungsklinik.

Hat da eine Zuschauerin schadenfroh gelacht? Gelacht wird viel in dieser Komödie, obwohl sie auch sentimentale Längen aufweist und das Treiben längst nicht so frivol ist, wie der Film behauptet. Doch Jane und ihre Freundinnen dürfen ansteckend lästern, kichern und kreischen, und dank der gut aufgelegten Oldies sind selbst kiffende Partygänger und andere Uralt-Belustigungen zum Giggeln. Auch der selbstironische Alec Baldwin, der im Schlafzimmer seinen Ranzen und noch mehr enthüllt, glänzt als lüsterner alter Kater Jake, der sich nach stressfreiem Sex und gutem Essen sehnt und der, zufrieden "Home sweet home" grunzend, seiner Ex zwischen die Beine greift.

Während die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, ist Steve Martin als zurückhaltender Nebenbuhler mit seinem maskenhaft gestrafften Gesicht allerdings ein Missklang. Dagegen sorgt Janes Schwiegersohn, der unfreiwillig die Affäre mitbekommt, für zusätzlichen Dialogwitz. Und so laviert Regisseurin Meyers die meiste Zeit so geschickt zwischen Innenarchitektur-Porno, quirligem Boulevardtheater, boshaften Seitenhieben auf das starke Geschlecht und tröstlicher Emanzipationsbotschaft, dass auch kitschabstinente Zuschauerinnen ihren Spaß haben werden.

Wenn Träume fliegen lernen
Genre:Literaturverfilmung, Liebesgeschichte, 7 Oscarnominieru
Länge:106
Schauspieler:Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Radha Mitchell, Dustin Hoffman, Nick Roud, Joe Prospero,
Regie:Marc Foster
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:Im Dezember 2004 wird das Theatermärchen „Peter Pan“ 100 Jahre alt. Bereits im April kam die Realverfilmung des Stücks in die Kinos, im Februar erscheint „Wenn Träume fliegen lernen“, welches die Entstehung von „Peter Pan“ näher beleuchtet und auf der Lebensgeschichte des schottischen Schriftstellers J. M. Barrie beruht
J. M. Barrie (Johnny Depp) erlebt Anfang des Jahrhunderts in London, wie sein neues Stück in der Uraufführung beim Publikum durchfällt. Obwohl sein Produzent Charles Frohman (Dustin Hoffman) weiter zu ihm hält, weiß er, dass das nächste Stück unbedingt ein kolossaler Erfolg werden muss. Auf der Suche nach Inspiration trifft er eines Tages im Park die vier vaterlosen Brüder George, Jack, Peter und Michael, mit denen er sich anfreundet. Vor allem mit dem desillusionierten Peter heckt der Schriftsteller viele Streiche aus. Auch mit der Mutter der Jungen, Sylvia Llewelyn-Davis (Kate Winslet), versteht sich Barrie sehr gut. Er verbringt sehr zum Ärger seiner Frau (Radha Mitchell) immer mehr Zeit mit der vaterlosen Familie und erschafft für die Jungen die Fantasiewelt Nimmerland, die zur Grundlage für sein Stück „Peter Pan“ wird. Sylvias Mutter (Julie Christie) ist ebenfalls gegen die Verbindung ihrer Tochter mit dem verheirateten Schriftsteller. Während Barrie sich voller Eifer in die schwierigen Proben zu „Peter Pan“ stürzt, erkrankt Sylvia schwer und ihre Söhne drohen, die gerade wieder erlangte Hoffnung und ihren Glauben an das Glück zu verlieren.
„Wenn Träume fliegen lernen“ ist ein waschechtes Wintermärchen. Die Geschichte ist vom wahren Leben von J. M. Barrie inspiriert. Tatsächlich lernte der Schriftsteller die Familie Llewelyn-Davis kennen, als der Vater der Jungen noch lebte. Sie wurden seine Spielkameraden, und er kümmerte sich auch um ihren später erkrankten Vater. Die Jungen wuchsen Barrie so ans Herz, dass er ihre Schulgebühren bezahlte, sich lebenslang um sie kümmerte und ihnen in allen Schicksalsschlägen beistand. Für die Kinoversion wurde natürlich einiges dramatisiert und zeitlich verschoben, so dass eine noch märchenhaftere Handlung entsteht. Trotzdem wirft „Wenn Träume fliegen lernen“ auch einen interessanten Blick auf den Mann, der nicht nur mit „Peter Pan“ unzählige Kinderherzen höher schlagen ließ, sondern das Copyright des Stücks einem Londoner Kinderkrankenhaus für wohltätige Zwecke übertrug.
Auch auf der Leinwand kommt gerade die Verbundenheit zwischen dem selbst nicht erwachsen wirkenden Barrie und seinen kleinen Spielkameraden gut an. Johnny Depp („Fluch der Karibik“, „Das geheime Fenster“), 2004 bereits für einen Oscar nominiert, überzeugt in der Rolle des schottischen Erfolgsautors vor allem durch den natürlichen Umgang mit den Jungen. Depp findet sich in allen ihren Spielwelten – vom Feenland bis zum Piratenschiff – sehr gut zurecht. Auch die Jungen liefern bemerkenswerte Darstellungen. Freddie Highmore, der Peter Llewelyn-Davis spielt, konnte gleich nach Ende der Dreharbeiten die Hauptrolle in Tim Burtons Verfilmung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ergattern, in der ebenfalls Johnny Depp zu sehen sein wird.
In weich gezeichneten Bildern, in denen vor allem Naturtöne hervorstechen, erzählt Regisseur Marc Foster („Monster´s Ball“) die Story und zeichnet durch die Farbgebung einen deutlichen Kontrast zwischen der Londoner Realität und den vielen Fantasiewelten, die Barrie für die Familie Llewelyn-Davis erschafft. Fosters Faszination an der Geschichte sieht man besonders in diesen Sequenzen, die detailreich und liebevoll ausgemalt sind. Eigentlich hat die Handlung selbst wenig zu bieten, die Geschichte ist sehr einfach gestrickt. Das fällt aber gar nicht auf, weil die Inszenierung sich vor allem auf die fantastischen Spielwelten konzentriert und dadurch einen spannenden Ausgleich bildet. „Wenn Träume fliegen lernen“ lebt von der Vorstellungskraft seiner Zuschauer und ihrem Willen, sich für die zweistündige Fantasiereise von Johnny Depp an die Hand nehmen zu lassen. Freunde des zauberhaften Märchenkinos werden voll auf ihre Kosten kommen.


WENN TRÄUME FLIEGEN LERNEN
Genre:Literaturverfilmung, Liebesgeschichte, 7 Oscarnominieru
Länge:106
Schauspieler:Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Dustin Hoffman
Regie:Mark Foster
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:Im Dezember 2004 wird das Theatermärchen „Peter Pan“ 100 Jahre alt. Bereits im April kam die Realverfilmung des Stücks in die Kinos, im Februar erscheint „Wenn Träume fliegen lernen“, welches die Entstehung von „Peter Pan“ näher beleuchtet und auf der Lebensgeschichte des schottischen Schriftstellers J. M. Barrie beruht
J. M. Barrie (Johnny Depp) erlebt Anfang des Jahrhunderts in London, wie sein neues Stück in der Uraufführung beim Publikum durchfällt. Obwohl sein Produzent Charles Frohman (Dustin Hoffman) weiter zu ihm hält, weiß er, dass das nächste Stück unbedingt ein kolossaler Erfolg werden muss. Auf der Suche nach Inspiration trifft er eines Tages im Park die vier vaterlosen Brüder George, Jack, Peter und Michael, mit denen er sich anfreundet. Vor allem mit dem desillusionierten Peter heckt der Schriftsteller viele Streiche aus. Auch mit der Mutter der Jungen, Sylvia Llewelyn-Davis (Kate Winslet), versteht sich Barrie sehr gut. Er verbringt sehr zum Ärger seiner Frau (Radha Mitchell) immer mehr Zeit mit der vaterlosen Familie und erschafft für die Jungen die Fantasiewelt Nimmerland, die zur Grundlage für sein Stück „Peter Pan“ wird. Sylvias Mutter (Julie Christie) ist ebenfalls gegen die Verbindung ihrer Tochter mit dem verheirateten Schriftsteller. Während Barrie sich voller Eifer in die schwierigen Proben zu „Peter Pan“ stürzt, erkrankt Sylvia schwer und ihre Söhne drohen, die gerade wieder erlangte Hoffnung und ihren Glauben an das Glück zu verlieren.
„Wenn Träume fliegen lernen“ ist ein waschechtes Wintermärchen. Die Geschichte ist vom wahren Leben von J. M. Barrie inspiriert. Tatsächlich lernte der Schriftsteller die Familie Llewelyn-Davis kennen, als der Vater der Jungen noch lebte. Sie wurden seine Spielkameraden, und er kümmerte sich auch um ihren später erkrankten Vater. Die Jungen wuchsen Barrie so ans Herz, dass er ihre Schulgebühren bezahlte, sich lebenslang um sie kümmerte und ihnen in allen Schicksalsschlägen beistand. Für die Kinoversion wurde natürlich einiges dramatisiert und zeitlich verschoben, so dass eine noch märchenhaftere Handlung entsteht. Trotzdem wirft „Wenn Träume fliegen lernen“ auch einen interessanten Blick auf den Mann, der nicht nur mit „Peter Pan“ unzählige Kinderherzen höher schlagen ließ, sondern das Copyright des Stücks einem Londoner Kinderkrankenhaus für wohltätige Zwecke übertrug.
Auch auf der Leinwand kommt gerade die Verbundenheit zwischen dem selbst nicht erwachsen wirkenden Barrie und seinen kleinen Spielkameraden gut an. Johnny Depp („Fluch der Karibik“, „Das geheime Fenster“), 2004 bereits für einen Oscar nominiert, überzeugt in der Rolle des schottischen Erfolgsautors vor allem durch den natürlichen Umgang mit den Jungen. Depp findet sich in allen ihren Spielwelten – vom Feenland bis zum Piratenschiff – sehr gut zurecht. Auch die Jungen liefern bemerkenswerte Darstellungen. Freddie Highmore, der Peter Llewelyn-Davis spielt, konnte gleich nach Ende der Dreharbeiten die Hauptrolle in Tim Burtons Verfilmung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ergattern, in der ebenfalls Johnny Depp zu sehen sein wird.
In weich gezeichneten Bildern, in denen vor allem Naturtöne hervorstechen, erzählt Regisseur Marc Foster („Monster´s Ball“) die Story und zeichnet durch die Farbgebung einen deutlichen Kontrast zwischen der Londoner Realität und den vielen Fantasiewelten, die Barrie für die Familie Llewelyn-Davis erschafft. Fosters Faszination an der Geschichte sieht man besonders in diesen Sequenzen, die detailreich und liebevoll ausgemalt sind. Eigentlich hat die Handlung selbst wenig zu bieten, die Geschichte ist sehr einfach gestrickt. Das fällt aber gar nicht auf, weil die Inszenierung sich vor allem auf die fantastischen Spielwelten konzentriert und dadurch einen spannenden Ausgleich bildet. „Wenn Träume fliegen lernen“ lebt von der Vorstellungskraft seiner Zuschauer und ihrem Willen, sich für die zweistündige Fantasiereise von Johnny Depp an die Hand nehmen zu lassen. Freunde des zauberhaften Märchenkinos werden voll auf ihre Kosten kommen.


WENN WIR ZUSAMMEN SIND
Genre:Französische Komödie
Länge:99
Schauspieler:Vincent Lindon, Pascal Elbé, Virginie Ledoyen, Florence Forsti, Bernadette Lafont, Mar Sodupe, Mathi
Regie:Lorraine Lévy
Erscheinungsjahr:2010
Internet:
Beschreibung:Mathias und Antoine, beide alleinerziehende Väter, beschließen, in ein Haus in London zu ziehen und ihre Kinder gemeinsam zu erziehen. Zum Wohle der Kinder sollen dabei Spielregeln eingehalten werden: keine Babysitter, keine Affären. Doch als die französische Journalistin Audrey in Mathias' Leben tritt, erliegt er sofort ihrem Charme und ist bereit, sämtliche Regeln zu brechen. Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück - allerdings ohne dass er es merkt - in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie.
"Mit viel Gespür für Situationskomik und zwei fabelhaft aufgelegten Hauptdarstellern hat Regisseurin Lorraine Lévy die Adaption des Romans ihres Bruders in Angriff genommen und unterstreicht damit einmal mehr die Leichtigkeit des französischen Kinos. Vor der stimmungsvollen Kulisse eines französischen Viertels im Herzen von London versprüht der Film einen spritzigen Charme, dem sich das Publikum nicht zu entziehen vermag. Dass die Adaption, anders als die Vorlage, nicht episodenhaft erzählt wird, verleiht dieser romantischen Komödie eine zusätzliche Lebendigkeit."


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