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Weihnachtskinderfilm
Genre:
Länge:100
Schauspieler:
Regie:
Erscheinungsjahr:2000
Internet:
Beschreibung:

WEIN und FILM
Genre:Weinverkostung (Die Burgundermacher) und Filmleckerbiss
Länge:0
Schauspieler:
Regie:
Erscheinungsjahr:0000
Internet:
Beschreibung:BURGUNDER-WEINVERKOSTUNG

und

Film

am

Freitag, 10. Februar 2017

Beginn: 19.00 Uhr

im KINO KATSDORF

Weisse Lilien
Genre:preisgekrönter österreichischer Film
Länge:96
Schauspieler:Brigitte Hobmeier, Johanna Wokalek, Martin Wuttke, Xaver Hutter, Erni Mangold, Gabriel Barylli, u.a.
Regie:Christian Frosch
Erscheinungsjahr:2008
Internet:
Beschreibung:Zwischen Science-Fiction und Ver­schwörungs­thriller erzählt Regis­seur Christian Frosch die Geschichte einer jungen Frau in einer nicht mehr allzu fernen Zukunft. Hannah lebt in einer neon­durch­fluteten Wohn­einheit in der futu­risti­schen »Neustadt«, einem Ort der Sicher­heit und der Kontrolle. Als sie ihren gewalt­tätigen und krank­haft eifer­süchtigen Ehemann verlässt und in ein neues Apparte­ment zieht, gerät ihr Leben aus der Bahn. Sie entdeckt, dass jene Frau, die das Appar­tement zuvor bewohnte, unter myste­riösen Umständen ums Leben kam. Freunde von ihr werden verhaftet und dann ver­schwin­det auch ihr Ehemann spurlos. Hannah wird zur Haupt­ver­däch­tigen. Von ihrem Lieb­haber und den neuen Nach­barn wird sie aufmerksam beobachtet und gerät langsam in die Sicher­heits­maschi­nerie von Neu­stadt. Nur die Freund­schaft zu der geheimnis­vollen Anna, die sich gegen die Kontroll­mechanis­men der Neustadt auf­lehnt, gibt ihr Halt und Hoff­nung. Die Grenzen zwischen Mani­pulation und Hallu­zination ver­schwim­men, und beide Frauen werden zum Teil einer Ver­schwö­rung, bei der Freund und Feind immer schwerer zu unter­scheiden sind.
In faszinierenden Bildern katapultiert »Weiße Lilien« nicht nur seine Haupt­figur, sondern auch den Zuschauer in eine Tour de Force aus Hoch­spannung und nerven­aufrei­bender Inten­sität. Es gelang ein fesselnder Verschwörungs- und Liebes-Thriller über die Angst und Paranoia, die sich tief im Herzen einer modernen Über­wachungs­gesel­lschaft fest­gesetzt hat.

Weisser Oleander
Genre:Drama Prädikat besonders wertvoll
Länge:0
Schauspieler:Alison Lohman, Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn, Renée Zellweger, Svetlana Efremova, Patrick Fug
Regie:Peter Kosminsky
Erscheinungsjahr:2000
Internet:
Beschreibung:Als die exzentrische Künstlerin Ingrid (Michelle Pfeiffer) erfährt, dass ihr Lebensgefährte Barry sie verlassen will, dreht sie durch: Sie vergiftet den Geliebten mit einem tödlichen Oleander-Extrakt.

Hauptleidtragende dieses Verbrechens aus Leidenschaft ist ihre Tochter Astrid (Alison Lohman), die nach der Inhaftierung der Mutter die typische Karriere eines Waisenkindes antritt: Halt- und orientierungslos wird die 15-Jährige von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht.

Erst unter der liebevollen Obhut der unglücklich verheirateten Claire (Renée Zellweger) findet Astrid die Kraft und Reife, sich aus dem Schatten der übermächtigen Mutter zu befreien, die sogar vom Gefängnis aus mit Argusaugen über die Entwicklung ihrer Tochter wacht...

Regisseur Peter Kosminsky engagierte für sein behutsam inszeniertes Schicksalsdrama, das auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Janet Fitch basiert, mit Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn und Renée Zellweger einige der zur Zeit begehrtesten Hollywood-Darstellerinnen.

Für die hinreißende, perfekt zwischen vager Unsicherheit und introvertierter Festigkeit changierende Alison Lohman in der Rolle der jungen Astrid dürfte WEISSER OLEANDER den Auftakt zu einer großen Schauspielkarriere darstellen.

WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt
Genre:Dokumentation
Länge:127
Schauspieler:Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser
Regie:Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:Weit sind sie gereist, Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier. Drei Jahre und 110 Tage waren sie unterwegs. 2013 sind sie von Freiburg aus per Autostopp Richtung Osten aufgebrochen. Als sie sich 2016 zu Fuß vom Westen her wieder ihrer Heimatstadt nähern, hatten sie 96.707 Kilometer zurückgelegt. Ihr Film “Weit.” erzählt “Die Geschichte von einem Weg um die Welt”.

Derzeit sind sie schon wieder auf Tour: Nachdem ihr Film in Deutschland bereits 240.000 Zuschauer erreichte, schauen die beiden bei der Österreich-Premiere am 9. Oktober im Gartenbaukino in Wien und am 11. Oktober im Moviemento & City-Kino in Linz persönlich vorbei, ehe sie im Jänner ihre Reiseerlebnisse auch live auf die Bühne bringen werden (ein Extra-“Reisemagazin” gibt’s natürlich auch schon).

Was macht ihre Reise so besonders, dass sich so viele Menschen dafür interessieren? Es ist eine Kombination aus Konzept (möglichst per Autostopp auf dem Landweg nach Indien zu kommen, lautet das erste Ziel, durchgehend aufs Fliegen zu verzichten ist die zentrale Devise), Abenteuerlust (die sie nicht nur in die zentralasiatischen Republiken, sondern auch ins gefährliche Pakistan treibt), sympathischer Ausstrahlung (immer offen und positiv, nie sich selbst wichtignehmend) und minimalem Technikeinsatz. “Weit.” ist ein handgestrickter Roadmovie, der die Freude und die Anstrengung des Reisens ebenso vermittelt wie das Schöne an der Begegnung mit der Welt.

Als man zu Beginn den 29-jährigen Patrick und seine 20-jährige Freundin Gwen mit ihren Rucksäcken von zu Hause aufbrechen und sie in immer neue Autos oder Lastwägen steigen sieht, ist man noch nicht recht überzeugt davon, dass das mehr werden könnte als der private Reisefilm eines freiberuflichen Kameramanns. Doch schon bald wird man gefangen von der Atmosphäre, die die mitunter ungelenk wirkenden Bilder einfangen. Die beiden wollen’s wirklich wissen! Sie reisen zwar nicht per Anhalter durch die Galaxis, aber doch über den Balkan, den Kaukasus, in den Iran, über Pakistan nach Indien, in den Nepal, das Karakorum-Gebirge, China und die Mongolei. Drei Fixpunkte ziehen sich durch alle Etappen: das Warten auf die nächste Mitfahrgelegenheit, die ersten Kommunikationsversuche mit ihrem neuen Fahrer und die Übernachtungen in ihrem Mini-Zelt, in dem sie nicht selten vor Kälte bibbern. Die Landschaften, die sie dabei durchqueren, sind karg, unwirtlich – und dennoch mitunter traumhaft schön.

Die zweite Stunde des 127-minütigen und dennoch kaum zu langen Films ist einem ganz anderen Abenteuer gewidmet: In Irkutsk erfährt das Paar, das Gwen schwanger ist. Man entschließt sich, das Kind nicht zu Hause in Deutschland, sondern in Mexiko zu bekommen. Per Frachtschiff geht es von Japan nach Mittelamerika. Sie bauen einen alten, sie zunächst durch langwierige Motorprobleme zur Verzweiflung treibenden VW-Bus zu einem Mini-Wohnwagen um. Sohn Bruno kommt im Frühjahr 2015 zur Welt. Die Reise bekommt einen anderen Rhythmus und neue Akzente, doch sie geht weiter. Bis sie, wieder zurück in Europa, die letzten 1.200 Kilometer von Barcelona nach Hause zu Fuß zurücklegen.

Am Ende möchte man am liebsten selbst seinen Rucksack packen. Dieser Film macht definitiv Lust auf die große, weite Welt. Es muss ja nicht unbedingt per Anhalter und mit dem Zelt sein. Und drei Monate statt drei Jahre könnten auch ausreichen.

(aus "Vienna online")


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