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WONDER WOMAN
Genre:Fantasy nach Marvel
Länge:141
Schauspieler:Gal Gadot, Chris Pine, Robin Wright, Danny Huston, Elena Anaya
Regie:Patti Jenkins
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:Wunder geschehen: Die umwerfende Gal Gadot als eine der coolsten Comic-Heldinnen von allen rettet die Welt – und Chris Pine obendrein

Sie war immer schon etwas Besonderes: Prinzessin Diana, Thronerbin des wunderschönen Insel-Königreichs Themyscira. Ihre Mutter (Connie Nielsen) ließ sie von den stärksten Kriegerinnen ausbilden, denn sie wusste, dass Diana als zukünftige Amazonen-Königin ein gefährliches und ungewöhnliches Leben bevorstehen würde.

Doch das Abenteuer kommt früher als erwartet. Als der US-Pilot Steve Trevor (Chris Pine) auf der Insel notlandet und ausgerechnet Diana ihn findet, erfährt sie zum ersten Mal was Konkretes von der riesigen Menschenwelt da draußen – und das ist nichts Schönes: Es herrscht ein blutiger Krieg, das Leid ist grenzenlos. Diana beschließt, gemeinsam mit Steve, in den sie sich verschaut hat, für den Frieden zu kämpfen – unter dem Decknamen Diana Prince zieht sie nach London und mischt das Geschehen erwartungsgemäß ziemlich auf …

Wonder Woman ist eine der bekanntesten aus der DC Comics-Superheldenriege. Vor der Kamera sind ihre Auftritte dennoch spärlich: In den 1970ern gab’s die erfolgreiche TV-Serie mit Lynda Carter in der Titelrolle, nun endlich kommt, nach einem Vorab-Gastauftritt in Batman v Superman: Dawn of Justice, ihr erster groß angelegter Kino-Spielfilm. Seit 1996(!!) wird an dem Projekt gebastelt, nun landete es in den geschickten Händen von Regisseurin Patty Jenkins, die Charlize Theron zu deren Oscar für die Hauptrolle in Monster verhalf.

Gal Gadot sorgte als Wonder Woman schon in Batman v Superman: Dawn of Justice für erhebliche Vorfreude auf ihr eigenes Abenteuer. Ihr zur Seite steht, wie bei Heldenfilmkalibern dieser Größe Pflicht, geballte Star-Power: Neben Connie Nielsen und Chris Pine kämpfen u. a. Robin Wright, Danny Huston und David Thewlis für Gut bzw. Böse.

(aus "Skip")

Woody Allens "MAGIC IN THE MOONLIGHT"
Genre:Komödie
Länge:96
Schauspieler:Emma Stone, Colin Firth, Marcia Gay Harden
Regie:Woody Allen
Erscheinungsjahr:2014
Internet:
Beschreibung:Wer mit knapp 80 noch einen schönen Film nach dem anderen dreht, kann nur ein Kino-Magier sein. Woody Allen ist zudem einer, der souverän mit dieser Rolle spielt. In "Magic in the Moonlight" hat er sich zudem in den Cast hineingezaubert - natürlich unsichtbar.

Von einer Nebenrolle im episodischen „To Rome With Love“ (2012) abgesehen, hat sich der Schauspieler Woody Allen zuletzt diskret aus Woody-Allen-Filmen zurückgezogen. Seine letzte Hauptrolle war, in „Scoop“, der quasselsüchtige Zauberer Splendini, beileibe nicht zu verwechseln mit dem historischen Kollegen Houdini – und an seiner Seite kam Scarlett Johansson als detektivisch recherchierende Journalistin Sandra Pronsky wunderbar spielend zu ihrem ersten Knüller. Zauberisch auch die letzte Einstellung: Der hampelnde und haspelnde Splendini, soeben am Steuer eines Smart den Tücken des britischen Linksverkehrs zum Opfer gefallen, hält sich und seinen Mitreisenden auf der Barke in die Ewigkeit den Tod vom Leibe – mit Kartentricks, versteht sich.

Das ist nun acht Jahre her, eine kleine Ewigkeit. Und fühlt sich an wie heute, denn Woody-Allen-Filme verströmen jedes Jahr von Neuem den Zauber, dass die Zeit nicht wirklich vergeht. Soeben ist das 80. Lebensjahr dieses Kino-Magiers angebrochen, und in seiner neuesten, ungeheuer federleichten Komödie steckt besonders viel Woody Allen, ja, seine ganze Philosophie. Dabei steht der Regisseur, wie in seinen sieben Filmen zuvor, nicht vor der Kamera – oder hat er sich doch in den Cast hineingezaubert? Der von Colin Firth gespielte Illusionist, der in „Magic in the Moonlight“ in allerlei Nöte gerät, tritt unter dem Künstlernamen Wei Ling Soo auf. Vertauscht man nun die Buchstaben des Anagramms so flink wie beim Hütchenspiel, ergeben die Karten – Schummeln gehört zum Handwerk – schwupps den Schriftzug Woody Allen.

Mit bürgerlichem Namen heißt der Magier, der da unter imposanter Chinesenmaske sein Berliner Publikum der zwanziger Jahre in den Bann zieht, Stanley Crawford. Der britische Misanthrop verachtet sein Publikum ebenso wie den Verwandlungszirkus und Verschwindehokuspokus, dem er den eigenen Nimbus verdankt. Sein Credo: Perfekte Illusion ist nichts weiter als das Ergebnis perfekter Technik. Wer’s glaubt, ist selber schuld. Und wer an mehr glaubt als an die imposant klappernde Mechanik der Rationalität, gehört auf den Mond geschossen, wo die blöden Romantiker wohnen.

Dieser Stanley ist von ganz anderem Kaliber als der hibbelige Splendini, der als emsiger Exekutor seines Irreführungstalents agierte – und ähnelt auch insofern dem echten Houdini, als er nebenberuflich allerlei Hellseher als Scharlatane enttarnt. Nächstes Opfer des bekennenden Anti-Spiritisten soll die ihm von Zaubererfreund Howard (Simon McBurney) zugeführte Sophie (Emma Stone) sein, die als Medium Furore macht. Derzeit logiert sie, hoch über der Côte d’Azur, in der Villa einer Amerikanerin. Die reiche Dame will sich, hingerissen von Sophies Talent, bei spiritistischen Sitzungen der einstigen ehelichen Treue ihres verstorbenen Gatten versichern. Und ihr Sohn Brice (Hamish Linklater) ist seinerseits bereits unsterblich in Sophie verliebt.

Klingt staubig? Richtig, so staubig wie die beim Tee und eitel Sonnenschein geäußerten Ansichten – und so köstlich falsch wie der Gesang des um Sophie werbenden und gern im Kleinejungs-Matrosenkostüm paradierenden Troubadours Brice, der seine Darbietungen ulkig per Ukulele begleitet. Jedenfalls bis Stanley auftritt: Dann wird, so der Plan des unter falschem Namen firmierenden Eindringlings, Klartext gesprochen zwischen den Profi-Täuschern Sophie und Stanley und jeglicher Mumpitz mit mindestens Descartes’scher Schärfe dekonstruiert. Doch Sophie erschüttert ihn gleich doppelt: In Sachen Medialmagie scheint sie über echte Kräfte zu verfügen, und – manchmal ist es wie verhext – dann tun auch noch ihre überirdisch großen Augen sowie ihre göttliche Gestalt im Hormonhaushalt des sturzknöchernen Stanley das ihrige.

Klingt noch staubiger? Der Verdacht mag sich insofern weiter erhärten, als ausgerechnet Stanleys betagte Tante Vanessa (Eileen Atkins), selber Eigentümerin eines traumhaften Anwesens, dramaturgisch immer mehr ins Zentrum rückt. Die Dialoge allerdings, die Stanley in diesem eleganten Retro-Ambiente anzettelt, sind schneidend modern. Dass er unter dem Einfluss offenkundig allseitig wirkender magischer Kräfte bald ebenso radikal dem Rationalismus abschwört, wie er ihn vorher vertrat, gehört zu den typischen Woody-Allen-Ironien: Seine dummklugen Stellvertreterfiguren sollen ordentlich leiden, bevor er sie komödiengerecht erlöst. „Magic in the Moonlight“ – auch deshalb so amüsant wie spannend, weil der Zuschauer nie mehr weiß als Stanley – gipfelt in dieser Hinsicht in einer geradezu genialen Pointe.

Er sei Romantiker und Realist, hat Woody Allen soeben im Tagesspiegel-Interview gesagt. Sein Spätwerk vereinigt, ob im erlittenen Schmerz der Figuren oder in ihrer unersättlichen Liebeslust, diese scheinbar konträren Lebenskonzepte souverän. Allem Ende wohnt ein Zauber inne.

(aus "Der Tagesspiegel")

Working Man´s Death
Genre:Dokumentation, Österr. Film
Länge:122
Schauspieler:
Regie:Michael Glawogger
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:In fünf Kapiteln und einem Epilog folgt Michael Glawogger den Spuren körperlicher Schwerstarbeit im 21. Jahrhundert. In der Ukraine, in Indonesien, Nigeria, Pakistan und China findet er Menschen am Rande der Gesellschaft, die tagtäglich ungeheure Leistungen für unvorstellbar geringen Lohn vollbringen. WORKINGMAN'S DEATH ist ein "filmisches Denkmal" für diese Helden der Arbeit, bildgewaltig, unpathetisch und in jeder Einstellung überzeugend.
"Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar, und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: sie ist die einzig wirkliche Arbeit." (Michael Glawogger)
"Die Kamera begleitet multiperspektivisch, die Verbindung zwischen Arbeiter und Material, zwischen Betrachter und Bild nie aus den Augen verlierend. Die Identität des Arbeiters, den Wert seiner Arbeit zur Disposition stellend, schließt Glawoggers globales Epos über den finanziellen Verweis des Stahlwerks als Freizeitpark auf zunehmende immaterielle Arbeitsverhältnisse: Welcher Gesellschaft arbeitet eine Vielheit hier entgegen?" (RAY Kinomagazin)

Working Man´s Death -
Genre:Dokumenation, Österr, Film
Länge:122
Schauspieler:
Regie:Michael Glawogger
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:In fünf Kapiteln und einem Epilog folgt Michael Glawogger den Spuren körperlicher Schwerstarbeit im 21. Jahrhundert. In der Ukraine, in Indonesien, Nigeria, Pakistan und China findet er Menschen am Rande der Gesellschaft, die tagtäglich ungeheure Leistungen für unvorstellbar geringen Lohn vollbringen. WORKINGMAN'S DEATH ist ein "filmisches Denkmal" für diese Helden der Arbeit, bildgewaltig, unpathetisch und in jeder Einstellung überzeugend.
"Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar, und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: sie ist die einzig wirkliche Arbeit." (Michael Glawogger)
"Die Kamera begleitet multiperspektivisch, die Verbindung zwischen Arbeiter und Material, zwischen Betrachter und Bild nie aus den Augen verlierend. Die Identität des Arbeiters, den Wert seiner Arbeit zur Disposition stellend, schließt Glawoggers globales Epos über den finanziellen Verweis des Stahlwerks als Freizeitpark auf zunehmende immaterielle Arbeitsverhältnisse: Welcher Gesellschaft arbeitet eine Vielheit hier entgegen?" (RAY Kinomagazin)

WUNDER DER LEBENSKRAFT
Genre:Dokumentation
Länge:89
Schauspieler:Mitwirkende: Dr. med. Folker Meißner, ShiFu Shi DeLon, Dr. Vagish Shastri, Dr. John Veltheim, Guru R
Regie:Stephan Petrowitsch
Erscheinungsjahr:2015
Internet:
Beschreibung:Die Lebenskraft ist ein Mysterium – kaum greifbar und doch offensichtlich. Sie soll in der Lage sein, körperliche, psychische und seelische Wunden zu heilen. Wird die Lebenskraft dynamisch, bekommt sie ein Eigenleben, wird sie zur „Kundalini-Kraft”. Der Name stammt aus Indien, aber die Lebenskraft ist in allen Kulturen bekannt. In China nennt man sie Chi, in Japan Ki und in Indien Prana; in der Me­di­zin sprach man einst von Vis Vitalis.
WUNDER DER LEBENSKRAFT geht dieser Ur-Energie auf den Grund. Was ist das für eine Kraft, die unseren Organismus sogar in Ex­trem­situationen am Leben erhält? Ist es möglich, diese Energie auch in unser alltägliches Leben zu integrieren? Der Dokumentarfil­mer Stephan Petrowitsch nimmt den Zuschauer mit auf eine Er­­fahrungs­reise, die er selbst durchlaufen hat. Heiler, Heilige und Scha­manen aus unterschiedlichen Regionen der Welt schildern, wie jeder Mensch die Lebenskraft steigern und ein glückliches Dasein führen kann. (nach: wunder-der-lebenskraft.de; thimfilm.at)
Stephan Petrowitsch: „Für mich war das auch eine ganz persönliche Suche, denn extrem häufige grippale Infekte und andauernde Ener­gie­lo­sigkeit waren für die längste Zeit in meinem Leben normal für mich. So begab ich mich auf die Suche, und das Ergebnis ist dieser Film. WUNDER DER LEBENSKRAFT zeigt Lösungen für eine der wichtigsten Fragen der Menschen – der Frage nach der Ursache einer robusten Gesundheit und hoher Vitalität. Die Lebenskraft als Urkraft, die dies mög­lich macht, wenn sie in großem Maß vorhanden ist, wird ja leider in der Wissenschaft und Medizin noch wenig beachtet, da es noch keine geeigneten Mess­methoden gibt. Allerdings kann jeder Mensch sie spüren – vor allem den Un­terschied zu vorher, wenn sie stark aktiviert wird.”
- Cosmic Cine Festival: 1. Platz Publikumswertung