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Film-Archiv



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Zimmer mit Aussicht
Genre:Lovestory
Länge:0
Schauspieler:Helena Bonham Carter (Lucy Honeychurch), Maggie Smith (Charlotte Bartlett), Denholm Elliott (Mr. Eme
Regie:James Ivory
Erscheinungsjahr:1986
Internet:
Beschreibung:Florenz 1907: In der romantischen italienischen Stadt begegnet die Engländerin Lucy dem Mann, der ihre geheimen Sehnsucht weckt. Die junge Lucy verliebt sich in der südlich-sinnlichen Atmosphäre in den exzentrischen George.
Verwirrt und zugleich erotisch von dem stürmischen Blonden in den Bann gezogen, flieht sie vor ihm, doch es kommt zu einem leidenschaftlichen Kuß, was klar gegen die Moral dieser Zeit verstößt.

Zurück in Sussex verliebt sie sich zunächst in einen "standesgemäßen" Gentleman. Doch letztlich entscheidet sie sich für George und bricht alle Tabus!

Zimt & Koriander
Genre:Komödie
Länge:108
Schauspieler:George Corraface, Ieroklis Michailidis, Stelios Mainas, Renia Louizidou, Tamer Karadagli
Regie:Tassos Boulmetis
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:„Damit es interessant bleibt, braucht das Leben ein bisschen Würze, ‚A touch of spice’ – wie das Essen“: ZIMT UND KORIANDER ist eine sinnliche, bitter-süße Komödie über den Verlust von Heimat, Freundschaft und Liebe und darüber, wie das Kochen wertvolle Lektionen über das Leben lehren kann.

Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Im Wort Gastronomie steckt auch das Wort Astronomie, so der alte Mann. Pfeffer ist warm und brennt wie die Sonne, Zimt ist süß und bitter wie die Venus und damit die Frauen. Gewürze haben magische und heilende Fähigkeiten, erfährt Fanis in den spannenden Stunden mit dem Großvater, auf dessen Dachboden er mit dem Mädchen Saime immer spielte.

Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen. Fanis’ Familie trauert um ihre Heimat, und für den siebenjährigen Fanis bricht die Welt zusammen: Er muss nicht nur seinen Großvater, sondern auch seine beste Freundin Saime zurücklassen. Nun, 30 Jahre später fragt sich Fanis, der inzwischen selbst mit Leidenschaft kocht, ob er es geschafft hat, seinem eigenen Leben genug Würze zu geben.

Humor, Zartgefühl, ein Schuss Romantik und kulinarische Köstlichkeiten, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, sind die wesentlichen Ingredienzien dieser bewegenden und zugleich mit viel Witz erzählten Geschichte.

Zorro 2: Die Legende des Zorro
Genre:Abenteuerfilm
Länge:130
Schauspieler:Antonio Banderas, Catherine Zeta-Jones
Regie:Martin Campbell
Erscheinungsjahr:2005
Internet:
Beschreibung:Der maskierte Rächer reitet wieder. Zehn Jahre, nachdem Don Alejandro De La Vega erstmals die Maske des Zorro angelegt und gegen korrupte, machtgierige Dons und für die Rechte des kalifornischen Volkes gefochten hat, steht der Held nun vor seinem größten Kampf. Dabei sehnt sich Zorro nach einem normalen, ruhigen Familienleben mit seiner Frau Elena und seinem kleinen Sohn Joaquin

Doch Ruhe wird Zorro in diesen Zeiten schwerlich finden. Denn im Jahr 1850 steht Kalifornien kurz davor, zum 31. Bundesstaat der USA zu werden – ein politischer Plan, den die skrupellosen Mitglieder einer mysteriösen Gemeinschaft, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreicht, mit allen Mitteln verhindern wollen. Und als wäre das allein nicht genug, stiehlt der verbrecherische McGivens das Land der Kalifornier und bedroht das Leben der friedlichen Bürger.

Zorro kämpft also an zwei Fronten: Er muss zum einen seinen kalifornischen Landsleuten zu Hilfe eilen, damit sie zu Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika werden können, und zum zweiten den korrupten McGivens stoppen. Und auch zu Hause ficht der aufrechte Held einen schwierigen Kampf aus – denn durch seine Heldentaten als Zorro ist Don Alejandro immer seltener für seine Frau und seinen Sohn da. Joaquin wünscht sich gar einen Vater wie Zorro … schließlich hat der Junge keine Ahnung davon, dass es sein Vater ist, der in dem Kostüm des maskierten Helden steckt. Und als ihm Elena sogar mit Scheidung droht und von dem charmanten, aristokratischen Armand umworben wird, steckt Alejandro in dem Dilemma seines Lebens: Hängt er Maske und Cape an den Nagel und lässt das Volk von Kalifornien im Stich? Oder riskiert er es, seine große Liebe und seinen Sohn womöglich für immer zu verlieren…?

1998 wurde „Die Maske des Zorro“ zum Kino-Hit. Sieben Jahre später drehte dasselbe Team – auch Regisseur Martin Campbell ist wieder mit an Bord – den Nachfolger.



Die Fortsetzung des beinahe Kinoklassikers "Die Maske des Zorro" mit sensationeller Besetzung lässt einiges erwarten. Diesmal bekommen wir von Regisseur Martin Campbell eine eindrucksvoll inszenierte, fesselnde Story zu sehen, welche mit gigantischen Special Effects übersät ist. Die oskarreifen Leistungen von Zeta Jones und Banderas tragen ihres zum Gesamturteil sehenswert bei.


ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS
Genre:Tragikomödie aus Frankreich
Länge:96
Schauspieler:Michel Blanc, Annie Cordy, Mathieu Spinosi, Chantal Lauby, William Lebghil, Audrey Lamy
Regie:Jean Paul Rouve
Erscheinungsjahr:2015
Internet:
Beschreibung:Tragikomödie über einen jungen Mann, der davon träumt, Schriftsteller zu werden, und sich mit dem Älterwerden seiner Familie auseinandersetzen muss.

Romain Esnard ist jung und hat das ganze Leben noch vor sich. Sein Vater Michel ist Postbeamter alter Schule und geht gerade in Rente. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim, und sein Opa ist gerade gestorben. Eigentlich interessiert sich Romain für Literatur und vielleicht möchte er auch ein Buch schreiben, doch die ganz normalen Familiengeschichten halten ihn in Atem. Das Seniorenheim findet Oma Madeleine so scheußlich, dass sie urplötzlich Reißaus nimmt und spurlos verschwindet. Familie Esnard, beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, gerät in noch größeren Aufruhr. Vater Michel, ohnehin konsterniert über den eigenen Ausstieg aus dem Leben, kriegt einen Wutanfall nach dem nächsten. Und Romains Mutter erklärt, dass sie die Scheidung will. Eines Tages findet Romain in seinem Briefkasten eine Postkarte und darin einen kleinen Hinweis, an welchem Ort nach Madeleine zu suchen ist. Romain macht sich auf den Weg in die Normandie und begegnet nicht nur einem unverhofften Tankstellenorakel, das Auskunft über die große Liebe gibt, sondern auch Erinnerungen an erste und späte Dinge des Lebens. Monsieur Claude-Star Chantal Lauby und der französische Komödienheld Michel Blanc zeigen sich in diesem unbeschwerten und turbulenten Erinnerungsfamilienabenteuer von ihrer besten Seite. Das Leben ist eine ernste Angelegenheit – ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS lässt es uns in den gleichermaßen schillernden und bezaubernden Farben sehen, die zwischen Vergangenheit und Zukunft herrschen.

AUS EINEM INTERVIEW MIT
REGISSEUR JEAN-PAUL ROUVE
Familiengeflechte und vor allem die Beziehung zum Vater kommen häufig in Ihren Filmen vor.
Das stimmt, der Bezug zum Vater interessiert mich sehr. Wenn man heranwächst, hört man oft, dass man den Vater »töten« muss, um erwachsen zu werden. Ich denke nicht, dass das notwendig ist. Meiner Ansicht nach kann man auch anders erwachsen werden. Das kann durch einen anderen Blickwinkel geschehen, der der Elternliebe nicht im Weg steht, sondern eine ganz neue Art der Weltanschauung verkörpert. Es kann sich um einen anderen Menschen oder um einen Schriftsteller handeln, den man entdeckt.

Der Film zeigt verschiedene Werdegänge, von drei verschiedenen Generationen ...
Es ist sehr schwer, über das Leben zu sprechen. Und es gibt gleichzeitig nichts Interessanteres: der Alltag, die Entwicklung von Menschen, von normalen Menschen, das alles fasziniert mich. Das ist das Kino, das ich machen möchte als Regisseur und das ich auch als Zuschauer sehen möchte.

(aus "Moviemento")

ZU GUTER LETZT
Genre:Tragikomödie
Länge:108
Schauspieler: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Anne Heche, Thomas Sadoski, Philip Baker Hall, Tom Everett Scott
Regie:Mark Pellington
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:Für ältere Damen gibt es keine Rollen mehr in Hollywood? Von wegen! Shirley MacLaine zeigt in "Zu guter Letzt" was noch in ihr steckt.


Schauspielerin Shirley MacLaine (82, "Zeit der Zärtlichkeit") zählt zu den ganz Großen in Hollywood. Seit gut 60 Jahren steht sie vor der Kamera und hat in ihrer Karriere zahlreiche Preise abgestaubt, darunter auch den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Doch die Traumfabrik hat Probleme damit, gute Rollen für ältere Semester zu kreieren. Shirley MachLaine war zwar nie weg, aber in "Zu guter Letzt" glänzt sie einmal mehr in einer Hauptrolle.

Die einst erfolgreiche Geschäftsfrau Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat jeden Aspekt ihres Ruhestands bis ins letzte Detail geplant. Daher soll die junge Journalistin Anne (Amanda Seyfried) ihren Nachruf schon zu Harriets Lebzeiten verfassen, stößt aber schon bald auf ein gravierendes Problem: Niemand hat ein gutes Wort für Harriet übrig. Wie soll da ein liebenswertes Porträt entstehen? Die kratzbürstige alte Dame will daher ihre Biografie noch einmal aktiv umschreiben. Dazu muss sie sich unter anderem mit ihrer Tochter (Anne Heche) versöhnen. So unternehmen Harriet und Anne eine Reise, die alles verändern soll...

Shirley MacLaine ist die dickköpfige, kontrollsüchtige und gradlinige Kratzbürste wie auf den Leib geschnitten. Harriet Lauler sagt, was sie denkt. Sie war ihr ganzes Leben lang zielstrebig und unnachgiebig, um sich in einer Männerdomäne als Geschäftsfrau behaupten zu können. Zwar ahnt der Zuschauer schon früh, dass hinter der rauen Fassade eine lebenslustige, pfiffige Dame steckt, doch erst im Lauf des Films verliebt man sich mehr und mehr in sie.

Als ideale Szenenpartnerin bekommt MacLaine Unterstützung von Amanda Seyfried (31, "Das Leuchten der Stille"), der man beim Flirten mit ihrem Ehemann Thomas Sadoski (40, "Der große Trip - Wild") zusehen kann. Es ist der erste gemeinsame Film des Paares. Sie haben erst vor Kurzem geheiratet und ihr erstes gemeinsames Kind bekommen. Die Chemie vor der Kamera ist unverkennbar, so dass man sich fragt, wie viel davon überhaupt geschauspielert war.

Doch nicht nur Seyfried tritt als Gegenpart zu MacLaine auf: Die junge AnnJewel Lee Dixon alias Brenda sorgt als freches Mädchen für jede Menge flotte Sprüche. Als Trio im Alltag, auf einem Roadtrip und beim Schwimmen unter dem Sternenhimmel sind sie unschlagbar.

"Zu guter Letzt" dreht sich um einige große Fragen des Lebens. Ist man allein im Alter glücklich? Wie will man in Erinnerung bleiben, wenn man gestorben ist? Sind alle Konflikte gelöst? Hinterlässt man etwas Gutes? Hat man alles erledigt? Sind alle Wünsche erfüllt worden und Pläne aufgegangen? Antworten liefert der Film nicht auf alle Fragen. Einiges bleibt ungeklärt, was wohl auch in der Realität der Fall ist.

"Zu guter Letzt" schwankt zwischen Komödie und Drama. Es gibt eine Menge zu lachen, aber auch einiges zum Nachdenken. Die ein oder andere Träne dürfte ebenso verdrückt werden. Die Message ist simple: Es ist nie zu spät, etwas im Leben zu ändern. Und Shirley MacLaine sieht man nach wie vor einfach gerne dabei zu, wie sie auf der Leinwand ihr Ding durchzieht.

(aus "Die Bunte")

In der Tragikomödie ZU GUTER LETZT versucht Shirley MacLaine ihr Leben kurz vor dem Ende noch einmal umzuschreiben, damit die eigene Todesanzeige, die Amanda Seyfried verfassen soll, ihren Vorstellungen entspricht.

Wer meint, immer im Recht zu sein, der will auch stets das letzte Wort haben – so oder so ähnlich lautet die Devise der köstlichen Kratzbürste Harriet Lauler, eines penetranten Alphaweibchens, das seine Umwelt mit spitzen Bemerkungen, unverschämten Anweisungen und nervigen Tiraden auf Trab hält. Hollywood-Legende Shirley MacLaine spielt diese Frau mit der ihr eigenen Mischung aus gnädiger Herablassung, lakonischem Humor und ihrer alterslosen Eleganz. »Das letzte Wort haben« ist in Harriets Fall, nun ja, tatsächlich wörtlich gemeint: Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die noch nie irgendetwas dem Zufall überlassen hat, will auch jene Worte kontrollieren, die dereinst ihren Nachruf füllen werden. Schließlich hat die alte Dame einiges geschafft in ihrem Leben. Allerdings ist Harriet auch so allein, dass sie nichts Besseres zu tun hat, als Anne Sherman in die Welt hinauszuschicken, um besagten Nachruf zu recherchieren. Die junge Journalistin stellt bald fest, dass die Sache einen Haken hat, und zwar einen ziemlich spitzen: Jeder, der irgendwann in Kontakt mit Harriet stand mag entweder gar nicht erst über Harriet sprechen – oder hat nur Schlimmes über sie zu sagen.

(aus "Moviemento")