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ZU GUTER LETZT
Genre:Tragikomödie
Länge:108
Schauspieler: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Anne Heche, Thomas Sadoski, Philip Baker Hall, Tom Everett Scott
Regie:Mark Pellington
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:Für ältere Damen gibt es keine Rollen mehr in Hollywood? Von wegen! Shirley MacLaine zeigt in "Zu guter Letzt" was noch in ihr steckt.


Schauspielerin Shirley MacLaine (82, "Zeit der Zärtlichkeit") zählt zu den ganz Großen in Hollywood. Seit gut 60 Jahren steht sie vor der Kamera und hat in ihrer Karriere zahlreiche Preise abgestaubt, darunter auch den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Doch die Traumfabrik hat Probleme damit, gute Rollen für ältere Semester zu kreieren. Shirley MachLaine war zwar nie weg, aber in "Zu guter Letzt" glänzt sie einmal mehr in einer Hauptrolle.

Die einst erfolgreiche Geschäftsfrau Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat jeden Aspekt ihres Ruhestands bis ins letzte Detail geplant. Daher soll die junge Journalistin Anne (Amanda Seyfried) ihren Nachruf schon zu Harriets Lebzeiten verfassen, stößt aber schon bald auf ein gravierendes Problem: Niemand hat ein gutes Wort für Harriet übrig. Wie soll da ein liebenswertes Porträt entstehen? Die kratzbürstige alte Dame will daher ihre Biografie noch einmal aktiv umschreiben. Dazu muss sie sich unter anderem mit ihrer Tochter (Anne Heche) versöhnen. So unternehmen Harriet und Anne eine Reise, die alles verändern soll...

Shirley MacLaine ist die dickköpfige, kontrollsüchtige und gradlinige Kratzbürste wie auf den Leib geschnitten. Harriet Lauler sagt, was sie denkt. Sie war ihr ganzes Leben lang zielstrebig und unnachgiebig, um sich in einer Männerdomäne als Geschäftsfrau behaupten zu können. Zwar ahnt der Zuschauer schon früh, dass hinter der rauen Fassade eine lebenslustige, pfiffige Dame steckt, doch erst im Lauf des Films verliebt man sich mehr und mehr in sie.

Als ideale Szenenpartnerin bekommt MacLaine Unterstützung von Amanda Seyfried (31, "Das Leuchten der Stille"), der man beim Flirten mit ihrem Ehemann Thomas Sadoski (40, "Der große Trip - Wild") zusehen kann. Es ist der erste gemeinsame Film des Paares. Sie haben erst vor Kurzem geheiratet und ihr erstes gemeinsames Kind bekommen. Die Chemie vor der Kamera ist unverkennbar, so dass man sich fragt, wie viel davon überhaupt geschauspielert war.

Doch nicht nur Seyfried tritt als Gegenpart zu MacLaine auf: Die junge AnnJewel Lee Dixon alias Brenda sorgt als freches Mädchen für jede Menge flotte Sprüche. Als Trio im Alltag, auf einem Roadtrip und beim Schwimmen unter dem Sternenhimmel sind sie unschlagbar.

"Zu guter Letzt" dreht sich um einige große Fragen des Lebens. Ist man allein im Alter glücklich? Wie will man in Erinnerung bleiben, wenn man gestorben ist? Sind alle Konflikte gelöst? Hinterlässt man etwas Gutes? Hat man alles erledigt? Sind alle Wünsche erfüllt worden und Pläne aufgegangen? Antworten liefert der Film nicht auf alle Fragen. Einiges bleibt ungeklärt, was wohl auch in der Realität der Fall ist.

"Zu guter Letzt" schwankt zwischen Komödie und Drama. Es gibt eine Menge zu lachen, aber auch einiges zum Nachdenken. Die ein oder andere Träne dürfte ebenso verdrückt werden. Die Message ist simple: Es ist nie zu spät, etwas im Leben zu ändern. Und Shirley MacLaine sieht man nach wie vor einfach gerne dabei zu, wie sie auf der Leinwand ihr Ding durchzieht.

(aus "Die Bunte")

In der Tragikomödie ZU GUTER LETZT versucht Shirley MacLaine ihr Leben kurz vor dem Ende noch einmal umzuschreiben, damit die eigene Todesanzeige, die Amanda Seyfried verfassen soll, ihren Vorstellungen entspricht.

Wer meint, immer im Recht zu sein, der will auch stets das letzte Wort haben – so oder so ähnlich lautet die Devise der köstlichen Kratzbürste Harriet Lauler, eines penetranten Alphaweibchens, das seine Umwelt mit spitzen Bemerkungen, unverschämten Anweisungen und nervigen Tiraden auf Trab hält. Hollywood-Legende Shirley MacLaine spielt diese Frau mit der ihr eigenen Mischung aus gnädiger Herablassung, lakonischem Humor und ihrer alterslosen Eleganz. »Das letzte Wort haben« ist in Harriets Fall, nun ja, tatsächlich wörtlich gemeint: Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die noch nie irgendetwas dem Zufall überlassen hat, will auch jene Worte kontrollieren, die dereinst ihren Nachruf füllen werden. Schließlich hat die alte Dame einiges geschafft in ihrem Leben. Allerdings ist Harriet auch so allein, dass sie nichts Besseres zu tun hat, als Anne Sherman in die Welt hinauszuschicken, um besagten Nachruf zu recherchieren. Die junge Journalistin stellt bald fest, dass die Sache einen Haken hat, und zwar einen ziemlich spitzen: Jeder, der irgendwann in Kontakt mit Harriet stand mag entweder gar nicht erst über Harriet sprechen – oder hat nur Schlimmes über sie zu sagen.

(aus "Moviemento")



ZUM 3. POL (Bergfilmfestival 2014)
Genre:Dokumentation
Länge:87
Schauspieler:
Regie:Andreas Nickel
Erscheinungsjahr:2007
Internet:
Beschreibung:Der Film erzählt die faszinierende Geschichte der Himalaya- und Filmpioniere Professor Dr. Günther Dyhrenfurth, seiner Frau Hettie und ihres Sohnes Professor Norman G. Dyhrenfurth.
In dieser packenden Familiengeschichte spiegelt sich die Expeditionsgeschichte der Erstbesteigungen der Achttausender von Himalaya und Karakorum seit ihren frühen Anfängen in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Unternehmungen beginnen mit der ersten internationalen Expedition der Eltern 1930 zum Kangchendzönga (8.586 m) und erreichen ihren Höhepunkt mit der American Mount Everest Expedition 1963 von Norman G. Dyhrenfurth. Unter seiner Leitung erreichen nicht nur die ersten Amerikaner den höchsten Punkt der Erde (4., 5. und 6. Besteigung); zum ersten Mal wird ein Achttausender auf einer neuen Route bestiegen und im gleichen Zug überschritten, dabei entstehen die ersten Gipfelbilder des Everest in der Geschichte. Norman G. Dyhrenfurth wird dafür von Präsident John F. Kennedy geehrt.
Günther Oscar Dyhrenfurths Buch "Zum Dritten Pol" wird die Standardlektüre einer ganzen Generation. Auf seinen Expeditionen entstehend die ersten Landkarten, die bis in die 1960er Jahre Gültigkeit behalten.
Hettie Dyhrenfurth gelingt 1934 die Erstbesteigung des Sia Kangri (Queen Mary Peak 7.315 m), sie hält damit über 25 Jahre lang den Höhenweltrekord für Frauen. Norman, in den USA von 2. Weltkrieg überrascht, bleibt in den USA, wird Professor an der Filmhochschule in Hollywood und arbeitet zusammen mit seinem Freund und Oscar-Preisträger Fred Zinneman, Clint Eastwood, Sean Connery so wie vielen anderen.

ZUM AUSZIEHEN VERFÜHRT
Genre:Liebeskomödie
Länge:96
Schauspieler:Sarah Jessica Parker, Matthew McConaughey u.v.a.
Regie:
Erscheinungsjahr:2000
Internet:
Beschreibung:

Zum Ausziehen verführt
Genre:Komödie
Länge:97
Schauspieler:Matthew McConaughey, Sarah Jessica Parker, Zooey Deschanel, Justin Bartha, u.a.
Regie:Tom Dey
Erscheinungsjahr:2006
Internet:
Beschreibung:Matthew McConaughey („Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“) und Sarah Jessica Parker („Sex and the City“) in einer pfiffigen, romantischen Komödie über die große Liebe und die kleinen Geheimnisse.

Herrlich, die Mama kocht, die Mama bügelt, die Mama räumt das Zimmer auf. Wer aus diesem Hotel ausziehen möchte, muss schön blöd sein. Das denkt sich auch dieser Schönling (Matthew McConaughey), der zwar die 30 schon deutlich überschritten hat, dennoch keine Veranlassung sieht, seine armen Eltern endlich in Ruhe zu lassen. Mit Sicherheit würde er auch noch die nächsten 30 Jahre Söhnchen spielen, wenn da, ja wenn da nicht die Liebe wäre. Denn plötzlich steht sie vor ihm, die Frau, von der er schon immer träumte (hinreißend: Sarah Jessica Parker). Problematisch nur, dass es Frauen so ganz und gar nicht sexy finden, wenn ihr Auserwählter noch bei Mama kuschelt.

Hilfe! Eine Entscheidung muss her! Nur was tun? Faul bleiben oder glücklich schmusen? Je enger die Zwickmühle wird, desto stärker drängt sich ihm ein ganz neuer Gedanke auf: Seine Eltern stecken dahinter! Bösartige Kuppelei, nur um ihn aus dem Haus zu bekommen.. Will sie ihn oder will sie ihn nur weglocken?

ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH
Genre:Komödie aus Frankreich
Länge:95
Schauspieler:Aïssa Maïga, Lucien Jean-Baptiste, Zabou Breitman, Vincent Elbaz, Michel Jonasz, Naidra Ayadi
Regie:Lucien Jean-Baptiste
Erscheinungsjahr:2017
Internet:
Beschreibung:Eine amüsante französische Komödie, die anhand einer kulturübergreifenden Adoption von Vorurteilen, Toleranz und der sich verändernden Gesellschaft erzählt.

Paul und Sali sind ein glückliches Paar. Sie haben einen kleinen Blumenladen in Paris eröffnet, und es gelingt ihnen sogar, Salis Familie, die aus dem Senegal stammt, mit hinreichend Traditionswahrung glücklich zu machen. Mehr als alles andere wünschen sie sich ein Kind, seit Jahren läuft der Adoptionsantrag. Eines Tages klingelt das Telefon: Der kleine Benjamin könnte neue Eltern gebrauchen. Das Baby ist hinreißend: süß, pflegeleicht und – weiß! Paul und Sali sind auf den ersten Blick zwar etwas geplättet, doch sie verlieben sich sofort in den kleinen Racker. Da der liberale Fortschritt der Welt Patchworkfamilien jeglicher Couleur fest etabliert hat, sind sich Paul und Sali sicher, dass schwarze Eltern mit einem weißen Baby offene Türen einrennen werden. Doch als Sali beim Kinderarzt und auf dem Spielplatz stets nur für die Nanny gehalten wird und die senegalesischen Großeltern erst in eine Farbkrise und dann in eine Depression verfallen, stellen sie fest, dass die Welt doch nicht so bunt ist, wie sie dachten.
Da hilft auch die misstrauische Dame vom Familienamt nicht weiter, die ihnen in den ungünstigsten Situationen auflauert, in der Hoffnung, den ultimativen Erziehungsfehler zu finden. Als eine babysittende Freundin ohne Aufenthaltserlaubnis von der Polizei mit dem Baby aufgegriffen wird, ist das Chaos perfekt.
ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH ist turbulentes und mit großem Herz erzähltes Komödienkino in bester französischer Tradition. Regisseur Lucien Jean-Baptiste und sein wunderbares Darstellerensemble lassen ein vielfarbiges Spektrum aus Gemeinheiten und Toleranztrainingseinheiten auf die Leinwand strahlen. ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH ist ein gerissener Schlagabtausch zwischen den menschlichen Licht- und Schattenseiten unserer Zeit, der amüsiert, glücklich macht und aus dem großen bunten Familienalbum des französischen Kinos schon jetzt nicht mehr wegzudenken ist.

AUS EINEM INTERVIEW MIT DEM REGISSEUR UND HAUPTDARSTELLER:
Ist Ihnen bewusst, dass Sie mit Ihren Filmen viel für die Toleranz tun?
Ich hoffe es, denn ich möchte jetzt wirklich, dass die Dinge vorangehen. Zuvor habe ich diese Rolle ungern akzeptiert. Ich wollte nur meine Geschichten erzählen. Und dann wurde mir bewusst, dass ich durch diese Geschichten sehr viele Dinge über Rassismus und Unterschiede weitergab, unter denen auch ich, als ich jung war, gelitten habe. Aber ich mache das instinktiv, fast ohne es zu wollen, denn ich bin kein Intellektueller. Mit Lachen kann man böse Gedanken entschärfen! Manche fragen mich, ob ich noch lange Filme über und mit Schwarzen, die auf Weiße treffen, machen werde. Ich antworte mit ja, denn jeden Tag fragt man mich, woher ich komme, was immer wieder auf meine Hautfarbe zurückführt. Aber fragt man das auch weiße Regisseure, fragt man sie, warum sie meist nur weiße Schauspieler und weiße Charaktere in ihren Filmen zeigen? In TRIFF DIE ELISABETHS! erzählte ich, wie ein Vater versucht, seinen Kindern Träume zu geben. In ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH zeige ich, wie manche Paare dafür kämpfen, dass Waisenkinder eine sie liebende Familie bekommen.

(Leichtes, unbeschwertes Kino – Programmkino.de)